Neuer Fahrplan: Leichte Verbesserung für Pendler und Bahnreisende
Neuer Fahrplan verbessert die Anbindung an Berlin und Hamburg – Bürgermeister Hermann mahnt Kontinuität und Verlässlichkeit an
Mit dem neuen Fahrplan, der am 14. Oktober verkündet wurde und ab Mitte Dezember dieses Jahres in Kraft tritt, verbessert sich das Fernverkehrsangebot für Pendlerinnen und Pendler sowie für Bahnreisende aus Wittenberge und der Region. Bürgermeister Dr. Oliver Hermann begrüßt, dass die Deutsche Bahn ihr Fernzugangebot nach dem Ausbau des Wittenberger Bahnhofs wie angekündigt erweitert hat.
Insbesondere in den für Berufspendler relevanten Morgen- und Abendstunden wird das Angebot gegenüber dem bisherigen Fahrplan ergänzt. Fernzüge zwischen Hamburg und Berlin halten künftig stündlich beziehungsweise zweistündlich in Wittenberge. Von der Anbindung profitieren neben den Pendlerinnen und Pendlern auch die Gäste der Landesgartenschau 2027, die Wittenberge bequem mit der Bahn erreichen können.
Dr. Oliver Hermann, Bürgermeister Wittenberge
„Eine gute Fernverkehrsanbindung ist für Wittenberge und die gesamte Region von zentraler Bedeutung. Unser Bahnhof ist das Eingangstor in die Prignitz und die Altmark damit ein wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft, Tourismus und Lebensqualität. Dass das Fernzugangebot wie angekündigt ausgebaut wird, ist deshalb ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung unserer Stadt. Entscheidend ist nun, dass diese Anbindung dauerhaft gesichert bleibt.“
Enttäuscht zeigt sich Bürgermeister Hermann über die fehlende Verbesserung der Regionalen Anbindung zwischen Wittenberge und Ludwigslust über Karstädt. Der RE8 verkehrt hier weiterhin nur im 2h-Takt, obwohl der Ausbau des Bahnhofs Wittenberge gerade hier eine dem Deutschlandtakt entsprechenden Stundentakt ermöglichen sollte. Es war bei der letzten Ausschreibung eine Verlängerung des RB17 von Wismar über Ludwigslust nach Wittenberge vorgesehen. Im Unterschied dazu hat Sachsen-Anhalt schon mit Fertigstellung des Hochleistungskorridors Hamburg-Berlin einen Stundentakt von Stendal aus eingeführt. Auch mit Blick auf die Landesgartenschau 2027 fordert Hermann daher das Land Brandenburg und den VBB auf, hier noch einmal nachzubessern.
Hermann fordert weiterhin Kontinuität und Verlässlichkeit
Für Bürgermeister Dr. Oliver Hermann kommt es vor allem darauf an, die erreichten Verbesserungen innerhalb des Deutschlandtakts langfristig zu sichern. Neben einem verlässlichen Fahrplanangebot seien insbesondere Pünktlichkeit und Kontinuität entscheidend. Mit Blick auf die zunehmende Liberalisierung des Fernzugverkehrs fordert Hermann Bund und Land auf, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass auch künftig Fernverkehrshalte im ländlichen Raum dauerhaft gewährleistet werden. Wittenberge müsse als wichtiger Bahnknoten und Eingangstor zur Region im Vierländereck langfristig gut an die Metropolen Berlin und Hamburg angebunden bleiben.










