Bannerbild Bannerbild
 
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Bilderrätsel - Mai 2026

Rätselbild Mai 2026 I Foto: Stadtarchiv Wittenberge (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Rätselbild Mai 2026 I Foto: Stadtarchiv Wittenberge

Zeit für ein neues Bilderrätsel. Wer erkennt den Astandort der historischen Aufnahme? Die Auflösung folgt weiter unter mit zusätzlichen Bildern in der Galerie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Auflösung:

 

Auf dem heutigen Bild ist das 130 Jahre alte Wohnhaus Perleberger Straße 65 zu sehen. Da es ein kleines Miethaus war, ist die Geschichte dazu, über die Menschen, die es erbauten und hier wohnten, dieses Mal nicht all zu lang.

1895 ließ der Werkstattschlosser Ludwig Wendt auf dem an der Perleberger Chaussee gelegenen Ackerstücken im „Pannbusch“ ein Wohnhaus, ein Waschhaus, zwei Stallungen und eine Abortanlage erbauen. Die Maurerarbeiten führte der Bauunternehmer Wilhelm Wöltinger (Moltkestr. 21) und die Zimmerarbeiten August Löther (Lenzener Str. 2) aus. Das Hausgrundstück bekam die Adresse Perleberger Straße 65. Ludwig Friedrich Wendt arbeitete in der Königlichen Eisenbahn-Hauptwerkstatt. Er wurde 1859 in Garsedow geboren. Sein Vater war der Landwirt Hans Wendt. 1890 heiratete Ludwig Wendt in Seehausen die Marie Friederike Bohlke (geb. 1862). 1891 bekamen die Eheleute Wendt ihre erste Tochter Elfriede und 1893 wurde ihre zweite Tochter Emmi geboren.

1899 ließ der jetzige Werkstattdreher Ludwig Wendt einen Hinterhausanbau vom Bauunternehmer Friedrich Ramien (Auguststr. 23) errichten. 1912 schloss der Eisendreher Ludwig Wendt seine Grundstücksentwässerungsanlage an die städtische Schmutzwasserkanalisation selbst an. Übrigens wohnten in seinem Mietshaus außer seinen Familienangehörigen meist Familien, bei denen die Männer auch in der Kgl. Eisenbahn-Hauptwerkstatt tätig waren, so z. B. um 1912 der Kupferschmied Friedrich Kläden, der Sattler Max Vokmann und der Arbeiter Willi Sauer. Nach der Hochzeit der Tochter Elfriede zog auch ihr Ehemann, der Reservelokomotivführer Ernst Kühne, hier ein. Im Dezember 1919 starb der Dreher Ludwig Wendt im Alter von 60 Jahren und seine Witwe Marie war jetzt die Hausbesitzerin. 1930 verstarb Marie Wendt 67jährig. Vorerst war nur die Tochter Emmi Wendt als Hausbesitzerin eingetragen und ab Ende der 1930er Jahre waren „Wendts Erben“ die Hausbesitzer, also die beiden Schwestern Emmi und Elfriede. Letztere wohnte mit ihrer Familie in diesem Wohnhaus.

In DDR-Zeiten wohnten hier noch die Kinder sowie Enkel des Ehepaars Kühne. Ernst Kühne starb 1973 und Elfriede 1967. Im Jahre 1987 hat dann die Erbengemeinschaft Kühne auf das Eigentumsrecht an dem Mietwohngrundstück Perleberger Straße 65 verzichtet. 2006 wollte die WGW die Häuser Perleberger Straße 65 sowie 62 abreißen lassen, aber bis heute steht die gesamte Häuserzeile Perleberger Straße 60 - 65 noch. In diesem Jahr wurde das Haus saniert und ist jetzt ein Jugend-Gästehaus in Wittenberge.

Fotoserien

Bilderrätsel - Mai 2026 I Bilder: Stadtarchiv Wittenberge (DI, 19. Mai 2026)

Wetter
 
 

 

 

 
 
Veranstaltungen
 
 
 
Kontakt
 

Stadtverwaltung Wittenberge

August-Bebel-Straße 10

19322 Wittenberge

 

Tel.: (03877) 951 0

Fax: (03877) 951 123

E-Mail:

 
 
Öffnungszeiten Bürgerbüro
 

Termin sichern, Zeit sparen!

Montag 8:30-12:00  und 13:00- 16:00 Uhr
Dienstag 8:30-12:00  und 13:00- 18:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 8:30-12:00  und 13:00- 16:00 Uhr
Freitag 8:30-12:00 Uhr

 

 
 
Startseite     Login     Impressum     Datenschutz