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Bilderrätsel im Februar 2026

Rätselbild Februar 2026 I Foto: Stadtarchiv (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Rätselbild Februar 2026 I Foto: Stadtarchiv

Hier das aktuelle Bilderrätsel. Wer erkennt den Standort der historischen Aufnahme? Die Auflösung folgt weiter unten. Zusammen mit weiteren Bildern in der Galerie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auflösung:

 

Das heutige Rätselbild zeigt das Wohn- und Geschäftshaus Auguststraße 1 vom Schuhmachermeister Paul Mäntel, der hier auf der Abbildung rechts vor seinem Geschäft steht.

1866 ließ der Bau-Consenserhalter Herzlieb auf seinem Eckgrundstück Auguststraße/Perleberger Vorstadt eine Schlosserwerkstatt mit Stube vom Maurermeister Deutsch und Zimmermeister Peters errichten. Ein Jahr später bauten der Maurermeister Schlungbaum und Zimmermeister Peters aus der ehem. Werkstatt ein Wohnhaus sowie dahinter zwei Stallgebäude für den neuen Eigentümer, dem Mehlhändler Albert Schröder. Das Haus mit Hofgelände wurde von dem Herzlieb‘schen Grundstück abgeteilt und hieß vorerst Auguststraße 17. Im Jahre 1875 übernahm der Böttchermeister Carl Otto das Grundstück und ließ 1877 auf seinem Wohnhaus eine zweite Etage aufbauen sowie einen größeren Stall errichten. Um 1890 war für einige Jahre der Königl. Major a. D. Max Balthasar (Inh. des Rothen Adler-Ordens mit Schwertern, des Eisernen Kreuzes II. Kl. und des 25 jähr. Dienstkreuzes) Grundstückbesitzer, welches zu dieser Zeit die Nr. 19 hatte. Ab 1895 war der Fleischermeister Albert Förster neuer Besitzer der jetzigen Auguststraße 1. Im Sommer ließ er vom Maurermeister Wilhelm Rößler (Bürgerstr. 34) am Wohnhaus das 2. Obergeschoss ausbauen und die Vorderfront auf 7,30 m erhöhen sowie 1897 einen Wagenschuppen bauen. 1907 wurde von den Gebr. Storbeck (Pumpenfabrik, Turmstr. 11) die Grundstücks-Entwässerungsanlage gebaut und angeschlossen. Nach dem Tod des Fleischermeisters (1910) war seine Ehefrau Ida Förster, geb. Grospietsch, Hausbesitzerin. Nach einiger Zeit verkaufte die Witwe das Grundstück an den Schuhmachermeister Paul Mäntel. 1914 heiratete der 42-Jährige die 10 Jahre ältere Marie Sophie Wilhelmine, geb. Garlin, die vorher seit 1883 viele Jahre mit Albert Friedrich Heinrich Zacher verheiratet war, und eheliche Kinder hatte. Darunter war auch der spätere Friseurmeister Richard Zacher (geb. 1893), über den bereits nebst Sohn Albert im Bildrätsel Oktober 2024 (Bäckerstr. 24a) geschrieben wurde. In der Auguststraße bekam 1924 die Hausvorderfront vom Malermeister August Brüshaber (Joh.-Runge-Str. 16) einen neuen hellgrauen Ölfarbenanstrich. 1932 ließ Paul Mäntel den hinteren Wagenschuppen zu einer Tischlerwerkstatt für seinen Stiefsohn Fritz Zacher (geb. 1896) umbauen. Der Bauherr war Fritz Zacher selbst, der 1933 seinen Meisterbrief bekam. Am 1.10.1934 verkauften Paul Mäntel und Ehefrau Marie das Hausgrundstück Auguststraße 1 für 15.000 RM an Fritz Zacher, der zu dieser Zeit noch mit seiner Ehefrau Minna sowie den Kindern Willi und Henny in der Perleberger Straße 104 wohnte. Die Kaufvertragsformalitäten wurden vom Rechtsanwalt u. Notar Dr. Erwin Stäuber (Parkstr. 4) geregelt. 1936 wurde auf dem Hof vom Tischlermeister eine neue größere Werkstatt gebaut. Dabei wurde er vom Baumeister Hermann Gädicke (Perleberger Str. 96) sowie vom Baugeschäft Lippmann & Schawe (Sandfurttrift 49) unterstützt. 1938 baute der Maurer- und Zimmermeister Otto Leichert (Burgstraße 25) eine Autogarage in das Werkstattgebäude ein. Fritz Zacher‘s 1919 geborene Sohn Willi wurde hier auch Tischler und bekam ebenfalls seinen Meisterbrief von der Handwerkskammer im März 1951. 1957 ließ Friedrich Zacher an der Hausvorderfront unten zwei neue breite 3teilige Fenster (Berliner Art) und 1958 in der 1. Etage drei Fenster vom Baumeister Wilhelm Krüger (Rudi-Breitscheid-Str. 13) einbauen. Nachdem sich Fritz Zacher zur Ruhe gesetzt hatte, führte Willi Zacher den Tischlermeisterbetrieb bis zu seinem Ruhestand weiter. Er hatte es übrigens nicht weit zu seiner Arbeitsstätte, da er seit den 1950er Jahren nebenan in der Auguststraße 3 mit seiner Familie wohnte. 1977 verstarb Fritz Zacher und 1986 seine Frau Minna, die bis dahin in der Auguststraße 1 wohnte. Mitte der 1980er Jahre wurde vom neuen Besitzer Michael Schulze die Tischlerwerkstatt erweitert, aufgestockt und modernisiert. 1988 ließ der Tischlermeister M. Schulze das ehemalige Mietshaus wegen Eigenbedarf zu einem modernen Einfamilienhaus umbauen. 1991 wurde an das Wohn-und Geschäftshaus eine Lichtwerbeanlage für seine Möbeltischlerei angebracht. Von 1993 bis 2017 war dann die Lichtplanungs- und Leuchtenvertriebs-Firma B-MARK im Haus Auguststraße 1, was man jetzt noch an der vergilbten Lichtwerbeanlage erkennen kann.

Fotoserien

Bilderrätsel (Februar 2026) I Bilder: Stadtarchiv Wittenberge (DO, 05. Februar 2026)

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