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Uhrenturm Wittenberge

Vorschaubild

Bad Wilsnacker Str. 48
19322 Wittenberge

Telefon (03877) 405266

Homepage: www.wittenberge.de

Öffnungszeiten:
von Mai bis Ende September
Dienstag bis Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr

Führungen mit Karl Singer –
jeden ersten Samstag im Monat: 14:00 Uhr

Weitere Besichtigungen nach Voranmeldung unter: 03877 40 52 66

Vorstellungsbild

 

Ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt Wittenberge, wurde in den Jahren 1928/1929 ursprünglich als Wasserturm zur Versorgung der Singer Nähmaschinenfabrik erbaut. Er diente dem Betrieb als Speicherkapazität von Trink- und Brauchwasser. Die Turmhöhe beträgt 49,40 m und die Breite 11,30 m. Zwei großräumige Wasserbehälter konnten 385 Kubikmeter bzw. 75 Kubikmeter aufnehmen. Bei Fundamentarbeiten fand man ein gut erhaltenes menschliches Skelett. Nach Untersuchungen durch das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie Berlin wurde es an Ort und Stelle wieder bestattet. Noch immer gilt die Uhr des Turmes als die größte Turmuhr des europäischen Festlandes. Ihr Durchmesser beträgt 7,30 m, die Länge des Großen Zeigers 3,30 m, die des kleinen 2,25 m. Die beleuchteten Zeiger und Ziffern strahlten nach der Inbetriebnahme 1929 weit in das Prignitzer Land und über die Elbe hinweg in die Altmark.

 

Das Uhrwerk besitzt vier Uhrwerke. Jedes Ziffernblatt wird angetrieben durch einen kleinen Drehstrommotor. Diese Antriebswerke laufen als Nebenwerk und wurden bis 1994 von einer Hauptuhr mit Gewichtsantrieb, elektrischem Aufzug und einem Präzisionspendel gesteuert. Heute ist diese Technik nicht mehr zu sehen. Im Funkzeitalter wird die Uhr über die Atomuhr des Physikalischen Institutes Braunschweig gesteuert, indem Funkimpulse die kleinen Elektromotoren in Bewegung setzen.

 

Vorstellungsbild