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Grundstein gelegt: Mehr Platz für Kinder der Albert-Schweitzer-Schule

Die Zeitkapsel wird von Landrat Christian Müller und Ellen Winterfeld, Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule, eingelassen I Foto: Gina Werthe/Landkreis Prignitz (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Die Zeitkapsel wird von Landrat Christian Müller und Ellen Winterfeld, Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule, eingelassen I Foto: Gina Werthe/Landkreis Prignitz

Es ist ein Moment der Freude. Am 13. Juni 2024 konnte der Grundstein für den zusätzlichen Neubau der Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge gelegt werden. Auch der Landkreis Prignitz war als Schulträger vertreten. Zur Feier des Tages wurde eine Zeitkapsel in den Boden eingelassen. So wie die Sonne strahlten auch die Gesichter am 13. Juni 2024 bei der Grundsteinlegung für den zusätzlichen Neubau der Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge. Die Freude war bei allen Anwesenden groß. Kein Wunder, denn die Umsetzung dieses Projektes ist ein deutliches Signal: Die Prignitz - und damit ihre jüngsten Einwohner und Einwohnerinnen - gedeiht.
Trotz eines Erweiterungsbaus 2018, des Aufstellens von Containern und des Baus einer neuen Turnhalle wird es langsam wieder eng in den Räumen der Albert Schweitzer-Schule in Wittenberge. „Wir haben momentan 103 Schüler. Das nächste Jahr werden es planmäßig 113 sein. Wir rechnen für jedes Jahr mit solch einer Steigerung“, sagt Ellen Winterfeld, Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule.


Steigende Schülerzahlen waren der Grund für die Entscheidung zum Neubau
Um sich konzentrieren und lernen zu können, müssen Schüler und Schülerinnen ausreichend Platz haben. Die Klassen dürfen nicht zu groß sein. Es muss Raum geben, um sich zu entfalten. Doch mit den wachsenden Schülerzahlen, die ja eigentlich erfreulich sind, kann genau das zu einem Problem werden. Aus diesem Grund hat sich der Kreistag 2021 für den Neubau eines zweiten Schulgebäudes entschieden. Am Donnerstag, 13. Juni 2024, konnte der Grundstein gelegt werden.


Zu diesem Anlass war auch der Landkreis Prignitz als Träger und Bauherr durch den Landrat Christian Müller, Danuta Schönhardt, Geschäftsbereichsleiterin GB III der Kreisverwaltung Prignitz, Holger Konrad, Geschäftsbereichsleiter GB V der Kreisverwaltung Prignitz, Rico Weißer, Sachbereichsleiter Schulverwaltung, Kultur und Sport und Gordon Gerloff, Sachbearbeiter Technische Gebäudeausrüstung, vertreten. Ebenfalls vor Ort waren Dr. Oliver Hermann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge, der Kreistagsvorsitzende Harald Pohle, Ellen Winterfeld, Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule, Nico Bila und Drosten Rudolf vom Architekturbüro A.BB Architekten, Thomas und Ramona Dobberstein vom Dobberstein Bauunternehmen in Motrich sowie alle Kinder und Jugendliche der Schule mit ihren Lehrern.


Gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglichte das Projekt
Noch ist nur das Fundament zu sehen, doch bald soll hier ein modernes, eingeschossiges Gebäude stehen, welches in direkter Nachbarschaft zum jetzigen Schulgebäude liegen wird. Aufgrund verschiedener Baumaßnahmen – wie das Anlegen einer begrünten Dachfläche – soll ein nachhaltiges und ökologisches Schulgebäude entstehen, das nicht nur funktionell, sondern auch ästhetisch ansprechend ist.
Doch nicht nur äußerlich soll der Neubau etwas bieten. In seinem Inneren werden sich sechs neue Klassenräume, drei Förderräume, eine Verteilerküche mit einem Speiseraum, ein Lehrerzimmer und ein Zimmer für den Hausmeister befinden, erläuterte Holger Konrad den Anwesenden bei der Grundsteinlegung die Pläne. „Es wird sehr offen und hell sein. Die Gestaltung wird in Holz gehalten. Das wird ein ganz tolles Gebäude.“ Auch einen Spielplatz werde es im Außenbereich geben. Eine Information, die die Kinder zum Jubeln brachte.
Dass dieses Projekt umgesetzt werden konnte, sei nur aufgrund der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich gewesen, so Landrat Chrisitan Müller. Ein besonderes Dankeschön richtete er dabei auch an den Kreistag: „Danke, dass uns solch ein Vertrauen entgegengebracht wurde.“ Das sei nicht selbstverständlich. „Grundsätzlich können wir, glaube ich, sehr stolz sein, dass die Schulen in unserem Landkreis solch gute Rahmenbedingungen aufweisen. Dass mehr Platz für junge Menschen benötigt wird, ist ein gutes Zeichen für die Region. Und ich hoffe, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrer, dass ihr mit Freude das neue Gebäude nutzen und viel Spaß beim Lernen haben werdet.“
Zeitkapsel hält Überraschungen für folgende Generationen bereit
Um diesen besonderen Tag festzuhalten, krempelten Chrisitan Müller, Dr. Oliver Hermann, Harald Pohle und Ellen Winterfeld die Ärmel hoch und ließen eine kleine Zeitkapsel in das Fundament ein, um sie anschließend unter einer Betonmischung zu begraben. Sollte sie irgendwann von nachfolgenden Generationen gefunden werden, dürfen sich diese über eine tagesakutelle Lokalzeitung vom „Prignitzer“, über Pläne der Architekten, Baugenehmigungen, Hartgeld und eine Zeichnung der Kinder der Albert-Schweitzer-Schule freuen.
Die Grundsteinlegung endete musikalisch. Ohne eine kleine Aufführung wollten die Jungen und Mädchen der Musik AG ihre Gäste nämlich nicht gehen lassen und präsentierten ihr „Albert-Schweitzer-Lied“ – inklusive des Einsatzes von Bechern und rhythmischem Klatschen und Stampfen.


Zahlen und Fakten zum Bauprojekt:
- Baukosten: circa 5,1 Millionen Euro
- Es fließen keine Fördermittel in das Projekt, Finanzierung erfolgt rein über kreisliche Mittel
- Baubeginn: Anfang April 2024
- Geplantes Bauende: August 2025
- Bauherr: Landkreis Prignitz, Landrat Christian Müller
- Alle Kosten liegen zum jetzigen Zeitpunkt im Rahmen der Kostenberechnung
- Grundfläche umfasst circa 1400 Quadratkilometer

 

Text: Pressestelle Landkreis Prignitz

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