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Stadtspaziergang zum Tag der Städtebauförderung

Bürgermeister Dr. Oliver Hermann informierte über aktuelle Bauvorhaben und Projekte in Wittenberge I Fotos: Martin Ferch (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Bürgermeister Dr. Oliver Hermann informierte über aktuelle Bauvorhaben und Projekte in Wittenberge I Fotos: Martin Ferch

Rund 40 Interessierte aus Wittenberge und der Prignitz nutzen den Tag der Städtebauförderung am 13. Mai für einen Stadtspaziergang in der Elbestadt. Bürgermeister Dr. Oliver Hermann informierte zusammen mit Mitarbeitern der Verwaltung und Architekten über aktuelle Bauvorhaben und Projekte in Wittenberge. Das größte und auch finanziell umfangreichste befindet sich mit dem Bahnhofsempfangsgebäude direkt im bahnseitigen Eingangsbereich der Stadt. In diesem Jahr beginnt die rund 18 Millionen Euro teure Sanierung des historische Gebäudes, dass die Stadt zusammen mit dem Eigentümer, der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge, in den kommenden Jahren einer neuen Nutzung zuführen möchte. Zu den künftigen Mieter wird neben dem Jobcenter Prignitz auch die Gesellschaft für Zerstörungsfreies Prüfen (DGZfP) sowie das Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz gehören. Weiterhin soll das Gebäude zukünftig Räumlichkeiten für mobiles Arbeiten, sogenannte Coworking-Spaces enthalten. Der ehemalige Mitropa-Saal wird zu einem „Empfang erster Klasse“ ausgebaut, den Bahnreisende dann über einen neuen Haupteingang vom Bahnhofsvorplatz aus erreichen, erläutert Christian Kannenberg vom zuständigen Büro Kannenberg Architekten.

Verknüpft mit der Sanierung des Empfangsgebäudes ist die geplante Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes. Diese beginnt in den kommenden Jahren mit dem Bahnhofsvorplatz und dem Bereich der ehemaligen Zufahrt und der parallel verlaufenden Straße zwischen dem Bahnhof und dem Historischen Lokschuppen. Ziel der Neugestaltung ist es eine bessere Verbindung zur Bahnstraße. „Wer die Stadt nicht kennt und am Bahnhof ankommt, weiß häufig gar nicht auf welchem Weg er am besten in die Innenstadt gelangt“, konstatierte Bürgermeister Dr. Oliver Hermann beim Stadtspaziergang. Dies habe die Stadt bei den Planungen zur Umgestaltung des Bereichs im Blick, so Hermann weiter. Langfristige Projekte seien zudem die Verbesserung der Parksituation, die Möglichkeiten für ein Parkhaus werden derzeit von der Stadtverwaltung geprüft, sowie zusätzliche Bebauungen im Bereich des unmittelbaren Bahnhofsumfeldes. Hiermit soll die Stadt perspektivisch näher an den Bahnhof heranrücken, so Hermann. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die entstehende Augen-Tagesklinik. Die Arbeiten sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

 

Landesgartenschau 2027 und Neubau einer Kindertagesstätte

Einen Ausblick auf die kommende Landesgartenschau 2027 bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Clara-Zetkin-Park. Bauamtsleiter Martin Hahn und Petra Lüdtke vom Bauamt der Stadt erläuterten das künftige Kerngebiet der Gartenschau. Hierzu zählt neben dem Clara-Zetkin-Park auch der angrenzende Stadtpark, Teilbereiche des Friedhofs, ein Innovationsquartier am Külzberg sowie der Schwanenteich. Weiterhin gehört der Güterboden am Bahnhof, der 2027 die Blumenhalle enthalten soll, sowie die Kleingartenanlage Herrenwiesengrund dazu.

Anschließend konnten die Gäste des Stadtspaziergangs die Baustelle der Kindertagesstätte Märchenland begutachten. Im vergangenen Jahr begannen hier die Arbeiten für den modernen, eingeschossigen Neubau aus Holz, großzügig verglasten Flächen und einem Gründach. Wenn fertig gestellt wird die neue Kita ab dem kommenden Jahr Platz für 138 Kinder bieten. Unterstützt wird der rund 8 Millionen Euro teure Neubau durch Städtebaufördermittel aus den Programmen „Stadtumbau Ost“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Der Neubau wird künftig über Gruppenräume, Erweiterungsräume, Garderoben und Sanitärbereiche sowie großzügige Terrassen, die sich an die Gruppenräume anschließen, verfügen. Weiterhin gehören Funktionsräume für Kunst, Musik und Bewegung, ein Mehrzweckraum, sowie eine Ausgabeküche zum Neubau der Kindertagesstätte Märchenland. Neben der Kitaleiterin Manja Heike führte am 13. Mai Karsten Ruf, vom zuständigen Architekturbüro TRU Architekten durch die entstehende Einrichtung.

 

Fotoserien

Tag der Städtebauförderung 2023 I Fotos: Martin Ferch (MO, 15. Mai 2023)

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