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Wittenberge erhält Geld aus dem Förderprogramm Radnetz Deutschland


Bild zur Meldung: Fahrradfahrer auf dem Elberadweg I Foto: Bildarchiv Tourismusverband Prignitz



Gute Nachrichten erhielt das Bauamt der Stadtverwaltung Wittenberge noch kurz vor dem Jahreswechsel. Ende Dezember informierte das Bundesamt für Güterverkehr, dass Wittenberge Fördermittel aus dem Programm Radnetz Deutschland erhält. Beworben hatte sich die Stadtverwaltung mit verschiedenen Vorhaben zum Ausbau des Radwegenetzes im Bereich des Elberadweges sowie mit Vorhaben zur ergänzenden Infrastruktur. Insgesamt 582.000 Euro umfassen die einzelnen Maßnahmen. Bauamtsleiter Martin Hahn zeigt sich erfreut, dass die Mittel für alle beantragten Maßnahmen bewilligt wurden. Der Zuwendungsbescheid gilt bis Ende 2024. Der Hauptbetrag steht der Stadt ab dem kommenden Jahr zur Verfügung. 2024 soll dann auch der Großteil der geplanten Sanierungen und Aufwertungen umgesetzt werden.

Dies betrifft unter anderem den Bohlenweg, entlang der Bahnbrücke über die Elbe zwischen Wittenberge und Stendal. Die Elbüberführung bei Wittenberge verbindet den brandenburgischen Abschnitt des Elberadeweges mit Sachsen-Anhalt. Während die Deutsche Bahn Eigentümer des Brückenbauwerkes ist, hat die Stadt Wittenberge zusammen mit der Verbandsgemeinde Seehausen eine Nutzungsgenehmigung für jeweils die Hälfte des begleitenden Bohlenweges. Mit Hilfe der Fördermittel soll künftig der hölzerne und zum teilweise beschädigte Bohlenbelag auf der gesamten Länge durch einen Belag aus Kunststoffbohlen ersetzt werden. Durch die Witterungseinflüsse sind die Holzbohlen sehr wartungsintensiv. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Beschädigungen von Fahrradreifen durch hervorstehende Nägel. Die Stadt ist bereits in Vorgesprächen mit der Verbandsgemeinde Seehausen für die gemeinsame Baumaßnahme. Die Verbandsgemeinde hat hierfür ebenfalls Fördermittel aus dem Förderprogramm Radnetz Deutschland beantragt. Im Rahmen des Förderprogramms plant die Stadt Wittenberge zudem auch die Erneuerung der Zuwegung zum Bohlenweg auf Wittenberger Seite. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Elbquerung und der Zuwegung liegen bei rund 340.000 Euro.

 

Rastanlagen am Elberadeweg

Bestandteil des Zuwendungsbescheides sind auch zwei geplante Fahrradrastanlagen im Bereich des Elberadweges. Die Haltestellen sollen über einen Wetterschutz mit integrierten Infotafeln und eine Sitzgruppe verfügen. Weiterhin ist geplant die Fahrradrastanlagen mit einer self-service-Werkstatt auszustatten. Standorte sind zum einen der Bereich auf dem Elbdeich in Höhe der Abfahrt nach Garsedow, sowie innerorts in Hinzdorf. 58.000 Euro wurden für beide Fahrradrastplätze bewilligt.

Als dritte Maßnahme soll die bestehende Lücke auf dem Elberadweg zwischen Wittenberge und Hinzdorf geschlossen werden. Hierbei handelt es sich um den rund 140 Meter langen Abschnitt der Dorfstraße, die vom Elberadweg auf dem Deich in die Ortschaft führt. Auf dem Abschnitt soll die Pflasterung aufgenommen und durch ein an das Ortsbild angepasstes Natursteingroßpflaster ersetzt werden. Dies soll zukünftig eine bessere Befahrbarkeit des Abschnitts für Radfahrerinnen und Radfahrer ermöglichen und gleichzeitig die Belange der Anwohner berücksichtigen. Im Zuge der Ausarbeitung speziell dieser Teilmaßnahme wird noch eine Abstimmung mit den Anwohnern und verschiedenen Trägern öffentlicher Belange zu den Details erfolgen. Die Kosten liegen inkl. des Eigenanteils bei rund 230.000 Euro.

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