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Stadtmuseum "Alte Burg" Wittenberge


Das Stadtmuseum befindet sich in der "Alten Burg", dem ältesten Wohnhaus der Stadt. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde es 1669 als Weißes Schloss der Edlen Herren Gans zu Putlitz erbaut.

 

Der schlichte Herrensitz am Rande der Altstadt war noch bis in das 19. Jahrhundert ein klassischer Gutshof, später dann Gärtnerei, Töchterschule, BDM-Heim und Wohnhaus. 1971 wurde in dem Gebäude ein Arbeiter- und Industriemuseum eingerichtet.

 

Nach einer umfangreichen Sanierung empfängt das Stadtmuseum „Alte Burg“ seine Besucher zu neuen interessanten Dauer- und immer wieder wechselnden Sonderausstellungen sowie zahlreichen Veranstaltungen für Groß und Klein.

  



 

Gänse vor dem Stadtmuseum

 

Neu eröffnet wurde 2007 die Dauerausstellung "Ein VEB war mehr als ein Produktionsbetrieb - die Geschichte des Nähmaschinenwerkes von 1945 bis 1991". Erzählt wird über den Wiederaufbau des Betriebes nach der Demontage 1945, die Entwicklung bis hin zum größten Haushaltsnähmaschinenproduzenten im sozialistischen Wirtschaftsraum und über die Menschen, die diesen Betrieb ausmachten. Es gab nicht nur Gießerei, Takstraße und Montage, sondern auch Kindergarten, Berufsschule, Betriebsambulatorium, Betriebskosum und vieles mehr. Man kann fast von einer kleinen Stadt in der Stadt sprechen. Über das Leben und Arbeiten der Menschen im Betrieb erzählen z. B. Filmausschnitte des Amateurfilmstudios, die man in einem nachempfundenen Pausenraum der Montage betrachten kann.

 

Die Ausstellung im Wittenberger Steintor „Achtung! Alter Turm“ bildet eine interessante Ergänzung zu den Expositionen in der Alten Burg. Sie erzählt von Feuersbrünsten, Ganoven und dem Blick des Turmbesteigers über die Stadt.

 

Museumsangebote für Ihren persönlichen Ausflug, die Familienfeiern oder Ihr Klassentreffen

 

  • Führung durch die Ausstellungen des Stadtmuseums "Alte Burg"
  • Führungen durch das Steintor und die Altstadt mit dem Fährmann Hildebrand oder dem Nachtwächter
  • Führung durch den Uhrenturm und über das ehemalige Nähmaschinenwerkes (Mai bis Oktober)
  • Filmvorführung zur Stadtgeschichte, zum Nähmaschinenwerk oder auf Wunsch auch zu privaten Ereignissen
  • gemütliches Beisammensein im Torwächterhaus
  • Besichtigung der neugotischen Stadtkirche

 

SINGER-Sammlung

 

Mit Hilfe der vielen Spenden konnte im April die Singer-Sammlung der Familie Niggemann käuflich erworben und aus Herten abgeholt werden. Zurzeit ist die Sammlung noch eingelagert und wird ab September 2012  im Sonderausstellungsraum  unter den Augen der Besucher archiviert.

Wir werden Sie an dieser Stelle darüber informieren.

 

Foto des Ehepaares Niggemann Foto des Ehepaares Niggemann

       

Informationen über die Sammlung finden Sie hier.

 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

 

B. Stövesandt

Leiterin Stadtmuseum

 

 

Hier finden Sie weitere Angebote

Lernen

Mitmachen

Schauen

Unterhalten

Arbeiten

Eintrittspreise

 

 

Alle Museumspädagogisches Angebote finden Sie unter:

http://www.museen-brandenburg.de/

AG Technikmuseen

 

Katalog zu museumspädagogischen Angeboten

Von den Stahlkochern am Siemens-Martin-Ofen in Brandenburg bis zu Tuchmachern der Textilfabrik in Forst – Brandenburgs Technikmuseen zeigen imposante Industrieanlagen, erläutern ausgeklügelte technische Verfahren und sie erzählen spannende Geschichten über die Menschen, die hier arbeiteten und lebten. Besucher können in diese Welt der Stahlkocher und Tuchmacher eintauchen. Hierfür bieten die Museen vielfältige museumspädagogische Angebote, über die wir Sie mit diesem Online-Katalog informieren wollen.

 

Industriekultur erleben auf den Seiten 35-40 finden Sie Informationen über das Stadtmuseum Wittenberge


Industriekultur erleben! Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene in brandenburgischen Technikmuseen

 

Putlitzstr. 2
19322 Wittenberge

Telefon (03877) 405266
Telefax (03877) 405268

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.sujet.de/sign/doku/steintor

Öffnungszeiten:
Dienstags bis Sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr, Montags geschlossen.
Für Gruppen ist der Besuch nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.




Veranstaltungen

12.05.2013
Wir wollen freie Menschen sein!
Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953   Der 17. Juni 1953 – ein magisches Datum in der ... [mehr]
 
08.09.2013
Singer
Isaac Merritt Singer und sein Lebenswerk[mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Symbol für das Jahr 1991 - die schwarze Nähmaschine aus Wittenberge

(10.09.2012)

Stadtmuseum steuert Exponat für die Jahrhundert-Ausstellung Brandenburgischer Museen bei

 

  

Eine schwarz lackierte Nähmaschine aus dem Stadtmuseum "Alte Burg" ist Bestandteil der Jahrhundert-Ausstellung Brandenburgischer Museen in Brandenburg an der Havel. Die Maschine war die letzte, die vom Band lief, als die Produktion im Wittenberger Nähmaschinenwerk 1991 für immer eingestellt wurde. In der Ausstellung steht das Wittenberger Traditionsprodukt  deshalb auch genau für dieses Jahr und fügt sich ein in die Reihe von einhundert Gegenständen aus den Museen des Landes Brandenburg, die alle für ein bestimmtes Jahr stehen - 100 an der Zahl.   

Die Ausstellung, die von den Machern auch als Ding-Fest bezeichnet wird, erinnert an den Gründungstag des Brandenburgischen Museumsverbandes vor einhundert Jahren. Sie ist vom 30.09.2012 bis 24.03.2013 im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster in Brandenbrug an der Havel zu sehen.

 

 

Foto: Lorenz Kienzle/Ronka Oberhammer

 

weitere Informationen zur Jahrhundert-Ausstellung in Brandenburg an der Havel

Foto zu Meldung: Symbol für das Jahr 1991 - die schwarze Nähmaschine aus Wittenberge