Mobilitätswoche 2026

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Die Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission und bietet seit 202 den Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit Ihren Bürgern und Bürgerinnen die Bandbreite der nachhaltigen Mobilität vor Ort näher zu bringen. Jedes Jahr vom 16. bis zum 22. September werden verschiedene Verkehrslösungen ausprobiert oder kreative Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen vorgestellt. Zum Beispiel werden Parkplätze oder Straßenraum umgenutzt, Fuß- und Radwegechecks durchgeführt, Elektro-Fahrzeuge getestet, Schulwettbewerbe ins Leben gerufen und Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr durchgeführt. Dadurch zeigen Kommunen und ihre Bürger und Bürgerinnen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.

 

Die Mobilitätswoche steht allgemein und dauerhaft unter dem Motto „Mix and Move! – klimafreundlich mobil“. Darüber hinaus gibt es im Jahr 2026 das Thema „Mobilität unter Generationen“.

 

Jede Generation hat ihre eigenen Mobilitätsbedürfnisse. Doch Kinder und Senioren und Seniorinnen haben besondere Anforderungen, wie Straßenräume und Verkehr gestaltet werden sollten, damit sie mobil sein oder bleiben können.

 

 

Kindermobilität

Kindermobilität zeichnet sich insbesondere durch ihre Abhängigkeit von der Mobilität, den Bedürfnissen und Wünschen der Eltern aus. Das große Bedürfnis von Eltern nach Sicherheit, bestehende komplexe Wegeketten sowie Zeitknappheit führen derzeit dazu, dass der PKW die Familien- und damit die Kindermobilität dominiert. Kinder im Alter von null bis neun Jahren legen beispielsweise fast die Hälfte ihrer Wege als Beifahrer im Auto zurück. Entsprechend werden nur knapp ein Drittel der Wege von Kindern zwischen null und sechs Jahren zu Fuß bewältigt. Dabei ist aktive Mobilität gerade für Kinder sehr wichtig. Sie hilft Kindern dabei, ihre Fähigkeiten, Aufmerksamkeit und Risikokompetenz zu entwickeln. Zudem stärkt sie die motorischen Fähigkeiten, Gesundheit, Selbstständigkeit und Konzentration. Kinder übernehmen Verantwortung für sich im Straßenverkehr und stärken so gleichzeitig das Gefühl von Selbstwirksamkeit und die Sozialkompetenz.

 

Seniorenmobilität

Der Fußverkehrsanteil steigt erst mit circa 60 Jahren wieder an und der Radverkehrsanteil bleibt im Verlauf des Lebens gleichbleibend niedrig. Mobilität von Senioren und Seniorinnen zeichnet sich also vor allem dadurch aus, dass das Auto bis ins hohe Alter eine wichtige Rolle spielt. Erst ab circa 80 Jahren nimmt die Bedeutung des Autos ab, dann aber mit einschneidenden Folgen für die eigene Mobilität, denn diese nimmt insgesamt deutlich ab.

 

Aktionen zur Mobilitätswoche

Die Stadtverwaltung prüft momentan welche Aktionen von ihr aus geplant und umgesetzt werden können. Schulen, Kitas, Seniorenpflegeheime, Bürgerinitiativen können sich gerne bei der Stadtverwaltung (Sachbereich Energie- und Klimaschutzmanagement – Nils Ludewig) melden, wenn sie eigene Idee oder Projekte umsetzen möchten.

Über die eventuellen Aktionen wird über die Stadt informiert.