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Stadtverwaltung ruft zum Nähen von Mund-Nasen-Masken auf

Wittenberge, den 01. 04. 2020

Die Stadtverwaltung und Bürgermeister Dr. Oliver Hermann fordern noch einmal alle Bürger und Bürgerinnen dazu auf sich an die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg zu halten und die täglichen Kontakte auf die Notwendigsten zu beschränken. Dies gilt nicht nur ihrem eigenen Schutz, sondern auch dem Schutz, der durch das Coronavirus besonders gefährdeten Risikogruppe.

Darüber hinaus zeigen Erfahrungsberichte, auch aus Deutschland, dass nicht nur ältere Menschen von einer Erkrankung mit dem Coronoavirus bedroht sind. Auch Fälle junger Mitbürger mit zum Teil schweren Krankheitsverlauf existieren.  Deshalb bitten wir auch alle jüngeren Mitbürger sich an den Mindestabstand von 1,50 Meter (besser 2 Meter) zu halten und von unnötigen Kontakten über den eigenen Haushalt hinaus abzusehen.

Weiterhin empfiehlt die Stadtverwaltung Wittenberge das Tragen von einfachen Mund-Nasen-Masken im öffentlichen Raum. Wie das Robert Koch Institut bestätigt vermindern auch einfache Masken aus Baumwolle oder Barrieren aus Textil (z.B. Schals) das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch die größtmögliche Zurückhaltung von Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen.

 

In diesem Zusammenhang wenden sich die Stadtverwaltung Wittenberge und Bürgermeister Dr. Oliver Hermann mit einem Aufruf an die Bürger:

 

Wir bitten Sie uns dabei zu unterstützen, kurzfristig dringend benötigte Mund-Nase-Masken anzufertigen! Eine Anleitung zur Herstellung finden Sie hier und auch im Foyer des Rathauses haben wir Exemplare ausgelegt. Die Masken sollten aus kochfestem Material (Baumwolle) gefertigt werden. Wir haben im Eingangsbereich des Rathauses einen Sammelbehälter für die fertig gestellten Mund-Nasen-Masken aufgestellt.

Neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung beteiligen sich auch das Bürgerzentrum und private Nähstuben an der Aktion. Das Herstellen der Masken ist eine sehr notwendige Hilfe für Einrichtungen in Wittenberge, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen oder Pflege. Die Stadtverwaltung möchte diese Einrichtungen in der aktuellen Situation unterstützen.

 

Bürgermeister Dr. Oliver Hermann: „Nähen hat in der Elbestadt eine lange Tradition. Die Werke von Singer und später Veritas prägten die „Stadt der Nähmaschinen“. Die aktuelle Situation ist eine gute Gelegenheit an diese Tradition anzuknüpfen und gleichzeitig zu helfen.“

 

Foto: Stadtverwaltung ruft zum Nähen von Mund-Nasen-Masken auf I Foto: Willfried Wende

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