Tag der Archive am 7. März im Rathaus

Wittenberge, den 12. 02. 2020

Wie hieß die erste Ortszeitung von Wittenberge? Antworten auf diese oder auch andere Fragen zur Geschichte von Wittenberge erhalten Interessierte Besucher im Stadtarchiv.  Eine gute Gelegenheit für einen Besuch bietet am 7. März der bundesweite Tag der Archive. Auch Stadtarchivarin Carola Lembke lädt an diesem Tag ein. Von 10 bis 15 Uhr gibt es rund um das Thema „Kommunikation - Von der Depesche bis zum Tweet" viel Wissenswertes und Historisches zu entdecken.

Die Besucher erwarten eine Ausstellung zur Wittenberger Postgeschichte, interessante Kommunikationsmittel der letzten Jahrhunderte aus den Beständen des Stadtarchivs, sowie ein Büchertisch mit Publikationen des Heimatvereins. Wer schreibt heute noch handschriftlich einen Brief? Vielleicht wird der eine oder andere durch den präsentierten Schriftwechsel inspiriert, wieder einmal zur Feder zu greifen? In der „Schreibstube“ können sich Interessierte am 7. März gern mit Feder und Tinte ausprobieren und die Schrift Ihrer Vorfahren erlernen. Eine antike Schreibmaschine ruft eventuell alte Erinnerungen hervor und schon beim Anblick weiß man, wie beschwerlich das Schreiben doch noch vor 100 Jahren war. Wer sich für Ahnenforschung interessiert bekommt beim Tag der Archive, im Wittenberger Rathaus, ebenfalls einen Einblick und Tipps für die Recherche.

 

Und vielleicht schlummern bei dem einen oder anderen Wittenberger möglicherweise noch historische Utensilien im „Hausarchiv“ – auf dem Dachboden oder im Keller? Diese können gerne als Exponate für die aktuelle Ausstellung zur Verfügung gestellt werden. Carola Lemke freut sich aber auch über Schenkungen zum dauerhaften Verbleib. Gemeint sind z. B. Postkarten, Briefe, Flugblätter, Amtsblätter oder andere interessante Schreiben.

 

Das Stadtarchiv befindet sich im Kellergeschoss des Rathauses und ist am 7. März über den Seiteneingang (gegenüber dem Ehrenfriedhof) zu erreichen.

 

Foto: t Carola Lembke lädt am 7. März ins Archiv der StadWittenberge I Foto: Martin Ferch