Ehemaliger Industriestandort wird attraktives Reiseziel: Wittenberge gestaltet den Wandel
Ehemaliger Industriestandort wird attraktives Reiseziel: Wittenberge gestaltet den Wandel
Rund acht Monate vor der Eröffnung der 8. Brandenburgischen Landesgartenschau 2027 haben Wirtschafts- und Tourismusministerin Martina Klement und Christian Woronka, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Wittenberge besucht. Im Mittelpunkt standen die touristische Entwicklung der Stadt, der Wandel ehemaliger Industriestandorte und die Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2027.
Begleitet von Bürgermeister Dr. Oliver Hermann informierten sich die Gäste an mehreren Stationen über die Entwicklung Wittenberges. Dabei wurde deutlich, wie öffentliche Investitionen und privates Engagement Stadtentwicklung, Wirtschaft, Kultur, Natur und Tourismus miteinander verbinden.
Mit der Landesgartenschau 2027 steht für Wittenberge ein besonderer Höhepunkt bevor: Vom 21. April bis 24. Oktober 2027 wird die Stadt Gastgeber der 8. Brandenburgischen Landesgartenschau sein. Auf rund 20 Hektar werden bestehende Parkanlagen weiterentwickelt und dauerhaft aufgewertet. Innenstadt, Bahnhof und Elbufer sind fußläufig erreichbar. Zahlreiche Veranstaltungen sind geplant und bis zu 500.000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet.
„Wittenberge entwickelt sich immer mehr zu einer Stadt mit hoher Aufenthalts- und Lebensqualität. Die Nähe zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, die direkte Bahnanbindung an Hamburg und Berlin und die Vielzahl an Angeboten machen unsere Stadt besonders lebenswert und attraktiv für Touristinnen und Touristen. Mit der Landesgartenschau 2027 wollen wir dieses Potenzial weiter schärfen und die Stärken Wittenberges noch stärker sichtbar machen – weit über die Region hinaus“, sagt Bürgermeister Dr. Oliver Hermann.
Wirtschafts- und Tourismusministerin Martina Klement betont: „Wittenberge zeigt eindrucksvoll, wie touristische Entwicklung an ehemaligen Industriestandorten gelingen kann und welche positiven Impulse daraus für die Menschen vor Ort und die gesamte Region entstehen. Ich freue mich auf die Landesgartenschau 2027 in Wittenberge.“
Auch TMB-Geschäftsführer Christian Woronka sieht in Wittenberge eine Stadt im Wandel, die den Tourismus als wichtigen Impulsgeber mitdenkt. Die Lage zwischen Berlin und Hamburg sowie die Nähe zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe böten beste Voraussetzungen für die Landesgartenschau 2027. Deren Impulse könnten weit über den Veranstaltungszeitraum hinaus in die Region ausstrahlen.
Im Rahmen der Tour wurden unter anderem der sanierte Bahnhof, der Nedwighafen, das Elbe-Resort Alte Ölmühle sowie das ehemalige VERITAS-Gelände besucht. Sie stehen beispielhaft für den Wandel Wittenberges und die Entwicklung neuer Angebote für Einheimische und Gäste.
Der sanierte Bahnhof ist seit Juni 2026 wieder ein repräsentatives Eingangstor der Stadt und wichtiger ICE-Halt an der Strecke Berlin–Hamburg. Der Nedwighafen entwickelt sich mit neuen Liegeplätzen, Wohnmobilstellplätzen, Angeboten für den Wassertourismus und Gastronomie zu einem attraktiven Anlaufpunkt an der Elbe. Auf dem ehemaligen Nähmaschinenwerksgelände entsteht zudem schrittweise ein neues Quartier für Wohnen, Arbeiten, Kultur, Tourismus, Forschung und Innovation.
Mit der Landesgartenschau 2027 verbindet Wittenberge diese Entwicklungen und rückt seine besonderen Qualitäten als Stadt an der Elbe, als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort und als Reiseziel noch stärker in den Mittelpunkt.
Fotoserien
Ehemaliger Industriestandort wird attraktives Reiseziel: Wittenberge gestaltet den Wandel (MO, 31. August 2026)








