Neuerungen im Fernverkehrsplan der DB ab 14. Dezember
Die DB Fernverkehr AG hat am 26. September über die anstehenden Neuerungen für den Fernverkehrsplan 2026 informiert – Hier gelangen Sie zur Presseinformation für Brandenburg: https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Fahrplan-2026-alle-Neuerungen-fuer-Berlin-Brandenburg-und-Mecklenburg-Vorpommern-im-Ueberblick-13565034#
Dazu sagt Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann: „Zunächst begrüßen wir, dass laut Deutsche Bahn ab 1. Mai 2026 der Schienenverkehr nach der Generalsanierung auf der Strecke Berlin – Hamburg offenbar planmäßig wieder aufgenommen werden soll. Wir gehen nach dieser Ankündigung davon aus, dass der Fernverkehr der Deutschen Bahn wie in der Vergangenheit trotz einiger Veränderungen in vollem Umfang für Wittenberge weitergeführt wird.“
Am 14. Dezember 2025 tritt der Fernverkehrsfahrplan 2026 der Deutschen Bahn (DB) in Kraft. Dem Informationsschreiben der DB Fernverkehr AG für die Stadt Wittenberge können folgende Inhalte entnommen werden:
„Neuerungen für Wittenberge ab 1. Mai 2026 nach Ende der Generalsanierung Hamburg–Berlin:
etwa zweistündlich Direktverbindungen über Berlin hinaus via Halle und Erfurt bis München statt bislang mehrheitlich von/nach Dresden und Prag.
Ohne weitere Durchbindungen werden künftig zweistündlich ICE zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Die neue Shuttle-Linie soll aufgrund des kürzeren Laufwegs weniger verspätungsanfällig sein und bedient auch Wittenberge.
Insgesamt erhält der Nahverkehrsknoten Wittenberge nach Abschluss der Streckensperrung Hamburg–Berlin ab dem 1. Mai 2026 schrittweise täglich 3-4 Fernverkehrshalte pro Tag und Richtung mehr als bislang.
Wittenberge erhält zudem ab dem 1. Mai auch am frühen Abend (Ankunft 18:11 Uhr) einen Halt in der Direktverbindung mit Intercity aus Leipzig und Magdeburg nach Schwerin und Rostock.
Baubedingt ab 1.05. verkehrt neu ganzjährig ein tägliches Zugpaar Hamburg–Berlin–Innsbruck via u.a. Augsburg, München, Rosenheim und Wörgl mit Abfahrt in Wittenberge um 13:00 Uhr nach Innsbruck und Ankunft aus Innsbruck um 16:59 Uhr.“
In der Information der DB Fernverkehr AG heißt es weiter:
„Nach/aus Dresden/Prag können durch die neue Haltesystematik nur noch vereinzelt Durchbindungen angeboten werden: Statt eines ICE freitags und sonntags aus Hamburg via Wittenberge nach/aus Berlin fährt vom 22.05. bis 31.08.2026 täglich eine späte Railjetverbindung um 22:50 Uhr ab Hamburg via Wittenberge (Abfahrt 23:59 Uhr) nach Berlin (Ankunft 0:53 Uhr) sowie weiter über Nacht nach Dresden (3:00 Uhr) und Prag (Ankunft um 5:27 Uhr). In der Gegenrichtung verkehrt ein Railjet ab 1.05. täglich aus Prag/Dresden via Berlin mit Ankunft in Wittenberge um 21:28 Uhr zur Weiterfahrt nach Hamburg (an 22:42 Uhr) – vom 22.05. bis (baubedingt) 10.07. neu über Nacht auch bis nach Kopenhagen (Ankunft 6:08 Uhr).“
Auch 2026 wird die zwingend erforderliche Sanierung des bundesdeutschen Schienennetzes fortgesetzt. Durch die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin kommt es bis zum 30. April weiterhin zu einem eingeschränkten Angebot. Auch die neue Shuttlelinie Hamburg–Berlin wird wegen weiterer Baumaßnahmen im Großraum Hamburg und Überlastung der Umleitungsstrecken vollumfänglich erst ab 11.07. alle Halte für Wittenberge bedienen können.
Diese nur vorübergehenden Einschränkungen bedauert DB Fernverkehr sehr, andererseits ist die Sanierung der Strecken unumgänglich und sorgt danach für einen besseren, nachhaltigen Betrieb. Wir bitten um Verständnis, falls es durch zusätzliche, teils kurzfristige Baumaßnahmen zu weiteren Einschränkungen kommen sollte.
Teilweise profitiert Wittenberge auch von Bauarbeiten im Jahresfahrplan 2026. So werden ab 2.10.2026 wegen Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke Berlin–Hannover zwei- bis dreimal pro Tag und Richtung umgeleitete ICE der Verbindung Berlin–Amsterdam in Wittenberge halten.
Alle Angebotsanpassungen für den Jahresfahrplan 2026 sind ab dem 15. Oktober 2025 buchbar, z.B. auf bahn.de und im DB Navigator, aber auch in DB-Reisezentren und DB-Agenturen sowie an DB-Automaten.“