Zusätzliche Busse verstärken den Schienenersatzverkehr ab 1. August
Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn, sowie Vertreter der Stadt Wittenberge, des VBB und der Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz haben sich am 21. Juli in Wittenberge auf eine wichtige Erweiterung des Schienenersatzverkehrs für Wittenberge verständigt.
Zusätzlich zum bereits geplanten Schienenersatzverkehr sollen während der Bauarbeiten an der Bahnstrecke Berlin – Hamburg zwei Fahrten der Linie T von Wittenberge nach Stendal und zwei Fahren von Stendal nach Wittenberge angeboten werden. Sie werden in den für Berufspendler wichtigen Morgen- und Nachmittagsstunden eingesetzt.
Bahnreisende zwischen Wittenberge und Berlin sparen mit der neuen Direktverbindung jeweils 40 bis 60 Minuten Fahrzeit gegenüber dem bisherigen Schienenersatzverkehr ein. Außerdem entfällt mit der neuen Verbindung der Umstieg auf die S-Bahn von bzw. nach Osterburg.
Weiterhin werden während der Sperrung der Bahnstrecke Berlin – Hamburg ab dem 1. August zahlreiche Zugverbindungen, unter anderem aus und in Richtung Berlin, Magdeburg, Rathenow oder Uelzen, zusätzlich in Stendal erreicht.
Die Kosten für dieses zusätzliche Angebot im Schienenersatzverkehr liegen im sechsstelligen Bereich und werden von der DB sowie den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt getragen.
Brandenburgs Infrastrukturminister Detlef Tabbert:
„Ich bin dankbar, dass es uns gemeinsam gelungen ist, diese für Pendlerinnen und Pendler so wichtige Verbesserung des Schienenersatzverkehrs hinzubekommen. Die Verbindung des Wittenberger Raumes via Stendal mit Berlin ist eine gute Möglichkeit, die Folgen, die sich aus der Sperrung der Bahnstrecke ergeben, zumindest ein Stück weit abzufedern.“
Wittenberges stellvertretende Bürgermeisterin Constanze Stehr:
„Wittenberge hat sich intensiv für die Erweiterung des Schienenersatzverkehrs eingesetzt. Wir freuen uns und sind dankbar, dass unser Vorschlag, zusätzliche Busse als Direktverbindung nach Stendal einzusetzen, durch die Zusammenarbeit der Deutschen Bahn sowie der Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt nun umgesetzt wird. Das erweiterte Angebot stellt eine spürbare Verbesserung des Schienenersatzverkehrs zwischen Wittenberge und Berlin dar und ist eine wichtige Entlastung für die Pendlerinnen, Pendler und weiteren Bahnreisenden der Elbestadt sowie des Landkreises Prignitz."
Christoph Heuing, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB):
„Der VBB hat sich sehr für diese Verbesserung eingesetzt und erwartet, dass der Schienenersatzverkehr (SEV) im Raum Wittenberge und Stendal dadurch an Qualität gewinnt. Damit die versprochene Qualität auch eingehalten wird, kontrolliert, evaluiert und korrigiert der VBB kontinuierlich das Angebot vor Ort.“
Die konkreten Fahrzeiten für den zusätzlichen Schienenersatzverkehr sind in den kommenden Tagen im DB-Navigator einsehbar.