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Solarkraftwerk auf Konversionsfläche

Wittenberge, den 02.08.2012

 

 

Auf einer Konversionsfläche ist ein Solarkraftwerk mit einer projektierten Leistung von 3,9 MW in Betrieb gegangen. Dieses Projekt haben die Stadt Wittenberge und die DB AG in Kooperation entwickelt. 

 

 

Bürgermeister Dr. Oliver Hermann: „Ich bin froh, dass diese problematische Fläche eine sinnvolle Nutzung erfährt. Darüber hinaus zeigt es, dass Wittenberge beim Thema erneuerbare Energien gut aufgestellt ist.“

 

 

Die Fläche an der Lüneburger Straße, die sich zu einem Drittel in Eigentum der Stadt Wittenberge, zu zwei Dritteln in dem der Deutschen Bahn befindet, ist auf 8,7 ha mit 16.324 Solar-modulen bestückt. Die größte freistehende Photovoltaikanlage in der Stadt verfügt über eine Gesamtmodulfläche von 26.250 m².

 

Um dieses Projekt der Nutzung von Strom aus Sonnenergie umzusetzen, bedurfte es einer Änderung des Flächen-nutzungsplanes der Stadt Wittenberge mit dem Ausweis als Sondernutzungsfläche für Photovoltaik. Seit ca. 1940 wurde die hier befindliche Sandgrube für die Ablagerung von Abfällen, bis 1979 auch von Aschen, Schlacken, Baustoffen und Bauschutt genutzt. Später erfolgte die Verfüllung in 3 bis 4 m Höhe und die Abdeckung mit Sand. Für die Nachnutzung der im Altlastenkataster des Landkreises Prignitz geführten Fläche, die noch dazu im Trinkwasserschutzgebiet liegt, konnte eine Gefahrenlage ausgeschlossen werden. Der Untergrund erforderte jedoch eine besondere Gründung für die Solarständer. Diese werden sonst gerammt, hier aber geständert.

 

Foto:

Einweihung am  2. August 2012. Vor der Anzeigetafel für die produzierte Strommenge: v. li. Lalit Jain, CEO Moser Baer Clean Energy Ltd., Investor Photovoltaikanlage; Bürgermeister Dr. Oliver Hermann; Dr. Volker Kefer, Vorstand Technik und Infrastruktur der Deutschen Bahn AG; Werner Raithmayr, Geschäftsführer Anlagenmanagement & Energieversorgung der DB Energie GmbH

 

mehr Informationen bei DB AG