Die Überlieferungen zur frühen Stadtgeschichte Wittenberges sind vergleichsweise spärlich.
Im Unterschied zu anderen Prignitzstädten ist eine urkundliche Verleihung des Stadtrechtes an Wittenberge nicht erhalten. Unser Wissen über die Anfänge des Ortes, den wir heute Wittenberge nennen, stützt sich u.a. auf ein Kopialbuch von 1570, das sechs inzwischen verlorengegangene Originalurkunden in beglaubigter Abschrift wiedergibt.
In dieser Überlieferung ist eine zu Maria Magdalena (22. Juli) 1300 datierte Urkunde aufgeführt, die davon zeugt, dass Otto Gans, Herr zu Putlitz, mit den Ratsmännern und Bürgern der Stadt Wittenberge einen Zins vereinbart und ihnen dafür Steuer- und Dienstfreiheit gewährt - ein frühes Dokument städtischer Freiheit.
Hierin wird Wittenberge zum ersten Mal als Stadt bezeichnet.
Die vorliegende Chronik ist ein Nachschlagewerk für Daten aus der Geschichte der Stadt.
In ihr sind Momentaufnahmen aus mehr als 700 Jahren lokaler Zeitgeschichte zu Papier gebracht.
Auf den folgenden Seiten können Sie sich Ausschnitte der Chronik ansehen.
Erwerben können Sie die Chronik bei der Tourist-Information Wittenberge, Paul-Lincke-Platz.






